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Wo finde ich die Lesungen?

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http://www.erzabtei-beuron.de/schott/index.php

 

 

Hier die Lesungen mit den Anmerkungen für Lektoren

https://www.bibelwerk.de/home/sonntagslesungen

 

Hier ein Link, wo es beim jeweiligen Lesaungstext ein Audio zum HÖREN gibt

http://www.engagiert-online.de/page.php?id=108

Kommunionhelfer

Beim Bau des Domes in Freiburg wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt:

  • Der erste antwortete: „Ich behaue Steine.“

  • Der zweite entgegnete: „Ich verdiene Geld.“

  • Der dritte überlegte und sagte: „Ich baue am Dom.“

 Solche Antworten könnte auch ein/e Kommunionhelfer/in geben:

  • Ich teile die Kommunion aus.“

  • Ich tue, was der Pfarrer von mir wünscht.“

  • Ich reiche im Brot Christus unser Licht.“

Der Dienst der Kommunionhelfer/innen ist eng verbunden mit der Feier der Eucharistie. Gerade die Feier der Eucharistie ist höchster Ausdruck dessen, was Kirche ist: das Volk Gottes, das zusammengerufen ist und in dessen Mitte der Herr des Lebens selber gegenwärtig ist im Gedächtnis seines Leidens und Sterbens und seiner Auferstehung.

Die Austeilung der Kommunion ist zwar erste und ursprüngliche Aufgabe des Priesters. Beim Austeilen der Eucharistie sind aber seit Alters her immer auch zusätzliche Helfer eingesetzt worden.

In der Urkirche war es Brauch, den Gläubigen (Laien) das eucharistische Brot mitzugeben, damit sie an eucharistiefreien Tagen den Leib Christi selbst empfangen oder auch zu den Kranken und Gefangenen bringen konnten.

Später allerdings waren nur Priester und Diakone die ordentlichen Spender der Eucharistie.

Das 2. Vatikanische Konzil hat den häufigen Kommunionempfang wieder empfohlen. Da die Zahl der Priester stetig abnahm, war es naheliegend, an Laien zu denken, die die Kommunion austeilen.

Im Schreiben ,,Immense Caritatis“ (29.01.1973) wurde der Dienst der Kommunionhelfer/innen endgültig eingeführt, obwohl es schon vorher Kommunionhelfer/innen gab.

1987 wurde bestätigt, dass die Kommunionhelfer/innen einen außerordentlichen Dienst ausüben.

Aufgaben der Kommunionhelfer/innen:

  • Der Dienst im Rahmen der Eucharistiefeier. Dieser Dienst ist der, der am häufigsten ausgeübt wird.
  • Der Dienst in der Alten- und Krankenseelsorge: Es ist sehr sinnvoll, den Kranken regelmäßig die Kommunion zu bringen. Bereits Justinus berichtet um die Mitte des 2. Jh., dass das heilige Brot den abwesenden Mitgliedern der Gemeinde gebracht wurde.

  • Der Dienst bei eucharistischen Andachten: Findet eine eucharistischen Andacht ohne Priester oder Diakon unter der Leitung eines Laien statt, kann ein/e beauftragte/r Kommunionhelfer/in die Aussetzung und Einsetzung des Allerheiligsten vornehmen. Der eucharistische Segen entfällt allerdings.

  • Der Dienst bei Fronleichnamsprozessionen: Wenn ein älterer Priester nicht in der Lage ist, die Monstranz den ganzen Prozessionsweg selbst zu tragen und auch kein Diakon anwesend ist, dann kann ein/e Kommunionhelfer/in herangezogen werden, die Monstranz zu tragen.

  • Auflegen der Asche am Aschermittwoch: Kommunionhelfer/innen können beim Auflegen der bereits gesegneten Asche am Aschermittwoch mithelfen.

In der Pfarrei St. Michael in Brixen üben ungefähr 20 bis 25 Kommunionhelfer/innen den Dienst aus.