Erhardskirche

Nahe am westlich gelegenen Kreuztor steht das Kirchlein zum Hl. Erhard, wo schon sehr früh (im 9. Jh.) die Kapelle „St. Thomas im Wald“ gestanden haben soll. Der heutige Bau stammt aus dem späten 17. Jh. Auffällig ist ein Papstwappen über dem Portal und das Kuppeltürmchen.

Heute wird die Kirche von den Lutheranern in Brixen genutzt.

erhardskirche

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Klarissenkirche

Die Klarissenkirche zur Hl. Elisabeth (im Volksmund auch Franziskanerkirche genannt) stammt aus dem Jahr 1683. Das Kloster selbst wurde um 1230 gegründet und ist das älteste Klarissenkloster auf deutschem Boden.

Kapuzinerkirche

Die Kapuzinerkirche wurde zusammen mit dem Kloster um 1630 erbaut und ist der Hl. Katharina geweiht. Der Bau selbst ist schlicht, aber der Innenraum ist kunstvoll ausgestattet. Das Altarblatt des barocken Hochaltars malte F. S. Unterberger (18. Jh.).

Seminarkirche

Gleichzeitig mit dem Bau des Priesterseminars wurde 1766/67 die barocke Seminarkirche errichtet. Der Freskomaler Fr. A. Zeiller und der Stuckateur Fr. Singer schufen einen herrlichen Innenraum. Die Einrichtung ist z. T. in heiterem Rokoko, z. T. in strengerem Klassizismus angefertigt.Seminarkirche_1.jpg

Johanneskapelle

Im Süden des Kreuzganges steht die St.-Johannes-Kapelle mit dem unauffälligen Äußern, ursprünglich wohl die Hauskapelle des Bischofs, später die Taufkapelle. Sie ist doppelgeschossig und mit kostbaren Fresken aus der Romanik (1250), der Früh- (um1320) und  der Hochgotik (1. H. d. 15. Jh.s) ausgestattet. Hier tagte laut Überlieferung im Jahr 1048 die Bischofssynode, die Kaiser Heinrich IV. im Zuge des Investiturstreits einberufen hatte, um Papst Gregor VII. absetzen zu lassen und Clemens III. zum Gegenpapst zu erheben.

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