Vinzenz Konferenz

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Gründung

Seit der Gründung im Jahr 1886 kümmern sich die Mitglieder der Brixner Vinzenz-Konferenz St. Michael um Familien und Einzelpersonen in unserer Stadt, die in Not geraten sind und leisten diesen Hilfen zu deren Linderung und Überwindung.

So steht die Vinzenz-Konferenz in einer guten alten Tradition der Wohlfahrtspflege in Brixen. Sie ist auch heute Teil eines Netzes karitativer Einrichtungen, die sich der Hilfsbedürftigen annehmen und sie aus ihrer Not herausführen.

Es gehört von jeher zum Charakter der Tätigkeiten der Vinzenz-Schwestern und Vinzenz-Brüder, dass sie ihre Hilfsbefohlenen aus christlicher Nächstenliebe mit Diskretion treu und wirksam, aber ohne Hintergedanken persönlicher Eitelkeit zur Seite stehen. Unsere Tätigkeit ist sicher auch in Zukunft gefragt, in der wir von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt werden, so unauffällig wie möglich, aber wirksam für die sich uns anvertrauenden Menschen.

„Arme haben keine Ferien“ Dieser Satz wird dem Gründer der Vinzenz-Konferenzen, dem seligen Frédéric Ozanam, zugeschrieben. Als Pariser Student gründete er bereits 1833 mit sechs anderen Gefährten eine karitative Konferenz, die armen Menschen helfen wollte, die wie der obige Satz meint, vom normalen Leben oft ausgeschlossen sind. Als Leitfigur wählten die Studenten den heiligen Vinzenz von Paul und nannten ihre Zusammenkunft fortan Vinzenz-Konferenz. Der Heilige steht für ein Leben in der Nachfolge Christi im Dienste für Kranke, sozial Schwache, Arme, Leidende, für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
In dieser Tradition steht auch die Brixner Vinzenz-Konferenz St. Michael. Den Menschen in seiner Not aufzusuchen, ist wesentlicher Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeit der vinzentinischen Gemeinschaften. Für den Dienst am Nächsten ist das Evangelium die Orientierung, die Feier der Eucharistie die Kraftquelle, die Konferenz die Einweisung in die Praxis. Wunderbar aber ist, dass diese Wirkung anhält und anhalten wird.

In Brixen ist es eine Gruppe von 4 Frauen und 6 Männer, die sich dem Anliegen des heiligen Vinzenz von Paul verpflichtet fühlt. Die wöchentlichen Konferenzen folgen in der Vorgehensweise den Schritten Vinzenz´: sehen, wo Not ist; sorgfältig überlegen, was zu tun ist und die Mittel bereit stellen: Dann konsequent, diskret und wirksam handeln.

Zu den Tätigkeiten der Vinzenz-Konferenz zählen die Besuche bei alten, kranken und einsamen Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Vermehrt sind die Mitglieder der Konferenz auch bestrebt, hilfesuchende Menschen in ihren Wohnungen aufzusuchen, um im Gespräch ihre Situation besser kennen zu lernen.

Sollten Sie interessiert sein, einen Teil Ihrer Freizeit ehrenamtlich für hilfsbedürftige Mitmenschen zur Verfügung zu stehen, dann sind Sie bei der Brixner Vinzenz-Konferenz herzlich willkommen. Tel 3665313311

Spenden werden dankend entgegengenommen!
Südtiroler Volksbank – IBAN: IT 69 I 058 5658 2200 7057 0109603
Raiffeisenkasse Eisacktal – IBAN: IT 17 Z 083 0758 2210 0030 0226416

Allen Wohtätern ein herzliches “Vergelt´s Gott”

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Seniorenseelsorge

Die Pfarrei St. Michael bietet für die Senioren eine religiöse Begleitung an. Ehrenamtliche sind dafür im Einsatz.

Sie besuchen regelmäßig kranke, alleinstehende ältere Menschen im Stadtbereich. Sie bringen den Kranken nach Vereinbarung die Hauskommunion.

Mit den Heimbewohnern im Hartmannsheim, im Bürgerheim und mit den Langzeitkranken im Sanatorium wird einmal in der Woche der Rosenkranz gebetet.

Im Monat Mai und Oktober findet jeden Mittwoch um 9.30 Uhr vom Seminarplatz ausgehend eine Senioren-Fußwallfahrt nach Zinggen statt. Um 10.00 Uhr wird in der Maria Hilf-Kirche in Zinggen eine hl. Messe gefeiert.

An jedem ersten Freitag im Monat bleibt in der Kapelle des Pfarrwidums von 9.30 bis 17.00 Uhr das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt.

Einmal im Jahr wird die Krankensalbung in der Pfarrkirche angeboten.

Hinweisen möchten wir auch auf den Pfarrsender, Frequenz 89,5 MHz, der von Senioren gern benützt wird.

 

130 Jahre Brixner Vinzenz-Konferenz St. Michael

Am Samstag, 21. Mai 2016 feierten wir 130 Jahre Brixner Vinzenz-Konferenz St. Michael. In seiner Ansprache beim Festgottesdienst im Dom ging Hochw. Herr Bischof Ivo Muser auf drei Merkmale ein, die heute noch hochaktuell sind.
1. Der Hl. Vinzenz von Paul – sein Wirken für die Armen,
2. Der Selige Frederik Ozanam – der Gründer der Vinzenz-Konferenzen in Paris,
3. Der Hl. Erzengel Michael – der Namenspatron unserer Konferenz.
Anschließend segnete Herr Bischof das renovierte Dienstbotenheim in der Tratten-Gasse und das neu errichtete Marienstöckl im Garten. Die neuen Aufenthaltsräume die an Stelle der Holzhütten errichtet wurden, werden den Namen „Dekan Leo Munter“ tragen, denn es war seine Idee diese Räume als Treffpunkt für die Bewohner zu schaffen.
Vor der Segnung begrüßte der Präsident alle Anwesenden und dankte Allen die zum Gelingen der Renovierungsarbeiten beigetragen haben. Unter den Mitfeiernden waren auch einige Vinzenz-Schwestern und Vinzenz-Brüder aus verschiedenen Orten Südtirols, darunter auch Herr Ehrenzentralpräsident Peppi Plankensteiner und Frau Bezirkspräsidentin Johanna Unterhuber. Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank im Garten klang die Jubiläumsfeier aus.
Nochmals Allen ein herzliches Vergelt’s Gott.

Pfarrcaritas

1990 wurde auf Drängen des Vinzenzvereins die Pfarrcaritas Brixen gegründet. Sie sollte sich vor allem der Probleme von Nicht-EU-Bürgern annehmen und den Vinzenzverein bei seinem sozialen Engagement unterstützen.

Ein wichtiges Anliegen des Vinzenzvereins und der Pfarrcaritas war die Einrichtung einer Kleiderkammer mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Ein geeigneter Ort fand sich in der Parterrewohnung im alten Kolpinghaus. Benannt wurde die Kleiderkammer nach Joseph Mayr-Nusser.

Die Kleiderkammer wird derzeit von sieben ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vinzenzvereins (Mathilde Neuwirth, Anna Senoner, Ignaz Pflanzer, Elisabeth Pflanzer) und der Pfarrcaritas (Ferdigg Anna, Martha Franzelin, Überbacher Elisabeth) geführt. Diese sortieren und ordnen die erhaltenen Kleidungsstücke und verteilen sie jeden Montag von 14 – 16 Uhr und donnerstags von 10 – 11 Uhr. Täglich können saubere, gut erhaltene Kleider, Schuhe und Taschen, Decken, Haushaltstextilien wie Handtücher, Tisch- und Bettwäsche abgegeben werden. Unterstützt wird die Kleiderkammer auch durch Spenden einiger Geschäftsleute.

Die Kleiderkammer wurde von Anfang an von vielen Hilfsbedürftigen in Anspruch genommen. Vor allem Menschen aus Nicht-EU-Staaten leben häufig in schwierigen Verhältnissen. Wenn das Geld für teure Schuhe, eine warme Windjacke oder Decke nicht mehr reicht, können die Mitarbeiter der Kleiderkammer rasch und unbürokratisch helfen. Aufgesucht wird die Kleiderkammer aber auch von einheimischen, kinderreichen Familien und Personen, die aus verschiedensten Gründen in soziale Not geraten sind und von keinem familiären Netz mehr aufgefangen werden. Diesen Menschen kann mit sauberer Wäsche und warmer Kleidung ,Schlafsäcken und Decken der Alltag etwas erleichtert werden.

Angegliedert an die Kleiderkammer im Kolpinghaus ist auch die Dienststelle des Vinzenzvereins und der Pfarrcaritas, eine Anlaufstelle für Notleidende. Ada Fortarell hilft im Auftrag der Pfarrcaritas v.a. Arbeit und Wohnungen für Hilfesuchende zu vermitteln (Beratungsdienst: Mittwoch von 10.00 -11.00 Uhr) .

Seit 1998 organisiert die Pfarrcaritas in Zusammenarbeit mit den Eine-Welt-Gruppen von Brixen auch den Suppensonntag. Mit dem Erlös werden Projekte in den Entwicklungsländern unterstützt.

Elisabeth Überbacher

Marianische Frauenkongregation

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Die Marianische Frauenkongregation besteht seit dem Jahre 1913.
Zur Zeit zählt diese Gemeinschaft ca. 400 Mitglieder.
Im Mittelpunkt stehen die Marienverehrung und die Vertiefung des Glaubens.
Tätigkeiten:

  • monatliche Gottesdienste und Gebetszeiten
  • Mitgestaltung von Maiandachten und Kreuzwegandachten
  • Mitgestaltung von Begräbnissen verstorbener Mitglieder
  • Teilnahme an kirchlichen Prozessionen in der Pfarrei mit der Kongregationsfahne
  • Wallfahrten
  • Ausflüge und Lehrfahrten
  • Exerzitien
  • Organisation geistlicher Vorträge
  • Krankenbesuche
  • Geburtstagsbesuche älterer Mitglieder
  • Mitteilungsbrief an die Mitglieder
  • Osterkerzenaktion
  • Adventkranzaktion
  • Gestaltung des Blumenkreuzes zu Allerseelen im Alten Friedhof
  • Gestaltung der „Halleluja“-Schrift zu Ostern im Alten Friedhof
  • eigener Frauenchor, welcher die Gottesdienste und andere Feiern mitgestaltet und verschönert
  • weitere verschiedene Veranstaltungen

Der Erlös aus allen Aktionen der Marianischen Frauenkongregation fließt wohltätigen Zwecken zu.

Kontakt: Antonia Fink, Tel.:3396438240, E-Mail: antonia-fink[at]hotmail.com