Kirche im Vinzentinum

An der Brennerstraße nördlich von Brixen befindet sich das bischöfliche Seminar Vinzentinum mit der angeschlossenen großen Kirche, 1876/78 erbaut. Die überreichen Wandgemälde, Szenen aus dem Heilsleben in feinem Nazarenerstil von A. v. Felsburg, sowie die Gemälde über den Parzival-Zyklus von E. u. A. v. Wörndle im Theatersaal gehören zu den wichtigsten Werken der Südtiroler Romantik.

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Kirche der Englischen Fräulein

Die Kirche in der Altenmarktgasse wurde 1765 nach einem Brand wiedererrichtet. Beachtenswert sind die klassizistischen Altäre und die Fresken von J. Mühlmann (1884) und J.M. Peskoler (1904). Das Hochaltarblatt stammt von J.A. Zoler (um 1770).

Spitalkirche zum Hl. Geist

Nordwestlich der Altstadt ist die Spitalkirche an das Hartmannsheim angebaut. Der Kuppelturm stammt von 1695, das Innere ist bescheiden. Hier, außerhalb der Stadtmauer, stand von etwa 1350 bis 1914 das Spital der Brixner Bürger, daher der Name der Kirche.

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Erhardskirche

Nahe am westlich gelegenen Kreuztor steht das Kirchlein zum Hl. Erhard, wo schon sehr früh (im 9. Jh.) die Kapelle „St. Thomas im Wald“ gestanden haben soll. Der heutige Bau stammt aus dem späten 17. Jh. Auffällig ist ein Papstwappen über dem Portal und das Kuppeltürmchen.

Heute wird die Kirche von den Lutheranern in Brixen genutzt.

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Klarissenkirche

Die Klarissenkirche zur Hl. Elisabeth (im Volksmund auch Franziskanerkirche genannt) stammt aus dem Jahr 1683. Das Kloster selbst wurde um 1230 gegründet und ist das älteste Klarissenkloster auf deutschem Boden.