Kapuzinerkirche

Die Kapuzinerkirche wurde zusammen mit dem Kloster um 1630 erbaut und ist der Hl. Katharina geweiht. Der Bau selbst ist schlicht, aber der Innenraum ist kunstvoll ausgestattet. Das Altarblatt des barocken Hochaltars malte F. S. Unterberger (18. Jh.).

Advertisements

Seminarkirche

Gleichzeitig mit dem Bau des Priesterseminars wurde 1766/67 die barocke Seminarkirche errichtet. Der Freskomaler Fr. A. Zeiller und der Stuckateur Fr. Singer schufen einen herrlichen Innenraum. Die Einrichtung ist z. T. in heiterem Rokoko, z. T. in strengerem Klassizismus angefertigt.Seminarkirche_1.jpg

Johanneskapelle

Im Süden des Kreuzganges steht die St.-Johannes-Kapelle mit dem unauffälligen Äußern, ursprünglich wohl die Hauskapelle des Bischofs, später die Taufkapelle. Sie ist doppelgeschossig und mit kostbaren Fresken aus der Romanik (1250), der Früh- (um1320) und  der Hochgotik (1. H. d. 15. Jh.s) ausgestattet. Hier tagte laut Überlieferung im Jahr 1048 die Bischofssynode, die Kaiser Heinrich IV. im Zuge des Investiturstreits einberufen hatte, um Papst Gregor VII. absetzen zu lassen und Clemens III. zum Gegenpapst zu erheben.

johanneskapelle.jpg

Dom

Als Bischofsitz umfasste die Münsteranlage die Domkirche, den Kreuzgang als Herzstück, den Bischofspalast, die Hauskapelle des Bischofs, das Kapitelhaus und die Domschule. Vermutlich wurden diese Einrichtungen bereits um 950 vollendet. Der erste Dom wurde nach einem Brand von 1174 durch eine dreischiffige Basilika im romanischen Stil ersetzt. Erst nach 1745 wurde diese von einem barocken Neubau abgelöst. Zum Bau und zur Ausschmückung des Doms holte man die bekanntesten Meister und Künstler, vorwiegend aus Tirol: die Baumeister J. Delai und S. Föger, die Brüder Michelangelo und Franz Unterberger sowie deren Neffen Christoph für die Altarblätter, den berühmten Paul Troger für die Deckengemälde und Th. Benedetti als Altarbauer. Es gibt weitum wohl keine Kirche, die so reich mit kostbaren Marmorsorten ausgestattet wurde wie diese. Das Deckengemälde – die Anbetung des Lammes – gehört zu den größten der Welt.

Frauenkirche

Die Kirche Unsere Liebe Frau im Kreuzgang, ursprünglich eine Marienkapelle im alten Bischofshof, wurde 1215 mit romanischen Fresken geschmückt und später umgestaltet. Die heutige Einrichtung stammt vorwiegend aus dem 17. Jh.