Familienchor

Der Familienchor ist ein wertvoller Bestandteil der Pfarrei St. Michael Brixen; er leistet einen wichtigen Beitrag für eine kinderfreundliche Gestaltung der Gottesdienste.

Die Proben sind mittwochs um 19.30 im Pfarrheim und vor den Gottesdiensten.

Der Chor wird im Moment von André Terza geleitet.

Neue Mitglieder werden gesucht:

familienchor-werbung

Advertisements

Schaukasten-Gruppe

Der Schaukasten ist ein Aushängeschild der Pfarrei. Es werden nicht nur aktuelle Feiern und Feste beworben, der Schaukasten will auch Impulse zum Nachdenken geben. Die Pfarrei Brixen hat mehrere Schaukästen.

Im Alten Friedhof, zwischen Pfarrkirche und Dom, wird der Schaukasten von einem Team von zehn Frauen unter der Leitung von Rita Weger-Fellin gestaltet, die sich regelmäßig für die Planung und  den Austausch von Ideen treffen. Besonders interessant sind die Schaukästen zu Allerheiligen mit den Fotos der Verstorbenen und der Schaukasten im Februar anlässlich des Tages des Lebens mit den Fotos der Neugetauften. In der Adventzeit wird im Schaukasten eine Krippe ausgestellt, die Herr Josef Mayr, extra dafür errichtet hat. Seit seinem Ableben wird sie von seiner Frau Hilde mit Familie gestaltet.

Bei der Besinnungsinsel im Rosslauf wurde der große Schaukasten mit viel Kreativität von Frau Josefa Bertoldi gestaltet, seit Anfang 2016 übernahmen Edith Firler und Marianne Denicolò, mit Hilfe einiger Freiwilligen, diese Aufgabe. An den Aushängetafeln findet man immer den aktuellen Pfarrbrief, aber auch Veranstaltungen der Pfarrei werden hier beworben.

Weitere Schaukästen befinden sich am Haupt- und Nordportal der Pfarrkirche; sie werden von Annemarie Kiebacher und Lucia Franzelli gestaltet.

20160901_095332 20160804_085512 20160608_070356 20160301_114127 20160217_093446

Kommunionhelfer

Beim Bau des Domes in Freiburg wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt:

  • Der erste antwortete: „Ich behaue Steine.“

  • Der zweite entgegnete: „Ich verdiene Geld.“

  • Der dritte überlegte und sagte: „Ich baue am Dom.“

 Solche Antworten könnte auch ein/e Kommunionhelfer/in geben:

  • Ich teile die Kommunion aus.“

  • Ich tue, was der Pfarrer von mir wünscht.“

  • Ich reiche im Brot Christus unser Licht.“

Der Dienst der Kommunionhelfer/innen ist eng verbunden mit der Feier der Eucharistie. Gerade die Feier der Eucharistie ist höchster Ausdruck dessen, was Kirche ist: das Volk Gottes, das zusammengerufen ist und in dessen Mitte der Herr des Lebens selber gegenwärtig ist im Gedächtnis seines Leidens und Sterbens und seiner Auferstehung.

Die Austeilung der Kommunion ist zwar erste und ursprüngliche Aufgabe des Priesters. Beim Austeilen der Eucharistie sind aber seit Alters her immer auch zusätzliche Helfer eingesetzt worden.

In der Urkirche war es Brauch, den Gläubigen (Laien) das eucharistische Brot mitzugeben, damit sie an eucharistiefreien Tagen den Leib Christi selbst empfangen oder auch zu den Kranken und Gefangenen bringen konnten.

Später allerdings waren nur Priester und Diakone die ordentlichen Spender der Eucharistie.

Das 2. Vatikanische Konzil hat den häufigen Kommunionempfang wieder empfohlen. Da die Zahl der Priester stetig abnahm, war es naheliegend, an Laien zu denken, die die Kommunion austeilen.

Im Schreiben ,,Immense Caritatis“ (29.01.1973) wurde der Dienst der Kommunionhelfer/innen endgültig eingeführt, obwohl es schon vorher Kommunionhelfer/innen gab.

1987 wurde bestätigt, dass die Kommunionhelfer/innen einen außerordentlichen Dienst ausüben.

Aufgaben der Kommunionhelfer/innen:

  • Der Dienst im Rahmen der Eucharistiefeier. Dieser Dienst ist der, der am häufigsten ausgeübt wird.
  • Der Dienst in der Alten- und Krankenseelsorge: Es ist sehr sinnvoll, den Kranken regelmäßig die Kommunion zu bringen. Bereits Justinus berichtet um die Mitte des 2. Jh., dass das heilige Brot den abwesenden Mitgliedern der Gemeinde gebracht wurde.

  • Der Dienst bei eucharistischen Andachten: Findet eine eucharistischen Andacht ohne Priester oder Diakon unter der Leitung eines Laien statt, kann ein/e beauftragte/r Kommunionhelfer/in die Aussetzung und Einsetzung des Allerheiligsten vornehmen. Der eucharistische Segen entfällt allerdings.

  • Der Dienst bei Fronleichnamsprozessionen: Wenn ein älterer Priester nicht in der Lage ist, die Monstranz den ganzen Prozessionsweg selbst zu tragen und auch kein Diakon anwesend ist, dann kann ein/e Kommunionhelfer/in herangezogen werden, die Monstranz zu tragen.

  • Auflegen der Asche am Aschermittwoch: Kommunionhelfer/innen können beim Auflegen der bereits gesegneten Asche am Aschermittwoch mithelfen.

In der Pfarrei St. Michael in Brixen üben ungefähr 20 bis 25 Kommunionhelfer/innen den Dienst aus.

Lektoren

Beim Propheten Jesaja heißt es: „Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel füllt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe“.

 (Jes 55,10-11)

Der Lektorendienst ist sehr alt. Schon bei den Römern mussten lesekundige Sklaven bei den Mahlzeiten vorlesen.

Im jüdischen Gottesdienst gibt es auch schon den Dienst des Lektors, der gelegentlich aus der Heiligen Schrift vorlas. (z.B. Der 12-jährige Jesus im Tempel)

Aus geschichtlichen Quellen wissen wir, dass es den Dienst des Lektors schon im 2. Jahrhundert nach Christus gegeben hat. Dies bezeugen unter anderem die Schriften des Hl. Justin.

Im Mittelalter wurden Knaben zum Lektorendienst herangezogen, die auf dem Weg zum Priestertum waren.

Die Mainzer Synode von 1310 verlangt, dass der Priester nicht ohne Helfer zelebrieren soll. Es genügt die Mitwirkung eines vertrauenswürdigen Laien, der lesen und singen kann.

Das 2. Vatikanische Konzil hat die Mitarbeit der Laien beim Gottesdienst wieder stark aufgewertet. Begründet wurde dies durch die Taufe und das allgemeine Priestertum, das ja alle Menschen haben. Dadurch bekam der Lektor wieder eine besondere Bedeutung.

Nun wurden auch Frauen zum Lektorendienst zugelassen.

Der Lektor hat in der Eucharistiefeier eine eigene Aufgabe“ – mit diesen Worten weist die pastorale Einführung in das Messlektionar auf einen wichtigen Dienst hin, der für die Feier des Wortgottesdienstes von großer Bedeutung ist. Durch ihren Dienst nehmen die Lektoren/innen am Verkündigungsauftrag der Kirche teil. Sie leihen ihre Stimme dem lebendigen Gott, der durch ihren Mund zu den Menschen spricht.

Papst, Bischöfe und Priester werden wie die ganze Gemeinde zu Hörende, sie setzen sich, wenn der/die Lektor/in das Wort Gottes vorträgt.

Der Lektorendienst ist somit ein eigenständiger kirchlicher Dienst. Er/sie trägt die Lesung vor, spricht die Fürbitten und kann eventuell auch kurze Hinweise geben. (z.B. Einleitung zu den Lesungen, Zwischengesang oder meditative Texte nach der Kommunion).

In der Pfarrei St. Michael in Brixen verrichten ungefähr 30 Lektoren/innen ihren Dienst.

Sakramentsbruderschaft

Geschichtliches

sakramentsbruderschaft_logo

Eine Fronleichnams-Bruderschaft zur Hebung der Andacht zum Heiligsten Altarsakrament wurde in der Pfarrkirche von Brixen schon um 1440 errichtet. Im 16. Jh. setzte selbst in der Bischofsstadt eine starke Verweltlichung des Lebens ein. Fürstbischof Christoph Andrä v. Spaur hat durch die Diözesansynode 1603 die kirchliche Reform des Trientner Konzils eingeleitet und auch die Sakraments-Bruderschaft neu belebt. Die Anbetung des Allerheiligsten bei Andachten, die Gestaltung der Ehrenwache am Hl. Grab und der Fronleichnamsprozession waren ihre Hauptaufgaben. Im Jahre 1688 wurde sogar eine „Ewige Anbetung des Allerheiligsten“ unter den Mitgliedern der Bruderschaft eingerichtet, von Mitgliedern mit Stiftungen versehen, von den Bischöfen mit Ablässen bereichert, zuletzt 1817 von Fürstbischof Karl Franz Graf Lodron für das Titularfest am 2. Sonntag im Juli.

Die Aufhebung der Bruderschaft durch Kaiser Joseph II. 1784 kam in Brixen nicht in Anwendung, da es bis 1803 ein selbständiges Reichsfürstentum war. Durch kaiserlichen Erlass wurde 1820 die Brixner Bruderschaft aufgehoben und auch das Vermögen der Sakraments-Bruderschaft eingezogen. Die Sakraments-Bruderschaft der Pfarrkirche von Brixen blieb aber als freie Vereinigung von Bürgern mit altgewohnter Zielsetzung und blüht heute noch.

570 Jahr-Feier

In unserer Pfarrgemeinde gibt es seit 570 Jahren – also seit 1440 – die Sakramentsbruderschaft, die in besonderer Weise die Andacht zum Heiligsten Altarssakrament pflegt. Die Mitglieder tragen bei Prozessionen, bei der Anbetung und bei gemeinsamen Eucharistiefeiern die althergebrachte Bruderschaftstracht, Bruderschafttalar, die roten Kutten. Die Männer aus Brixen und der näheren Umgebung, nehmen nicht nur an Gottesdiensten teil, sondern helfen bei kirchlichen Veranstaltungen mit, übernehmen Dienste als Kommunionhelfer und Lektoren. Wir sind ihnen dankbar für alle Hilfe, aber besonders für ihr Gebet und ihre Zeit, die sie in stiller Anbetung vor dem Allerheiligsten verbringen.

Wer sich dieser Bruderschaft anschließen möchte, ist herzlich willkommen.

Kontaktpersonen sind alle Mitglieder der Bruderschaft.

Tel. 0472 834720

E-Mail – Sakramentsbruderschaft.brixen@gmail.com

sakramentsbruderschaft_gruppenfoto