Marianische Männerkongregation

Die Marianische Männerkongregation wurde im Jahre 1891 vom damaligen Fürstbischof Simon Aichner ins Leben gerufen. Die ca. 100 Mitglieder pflegen die Marienverehrung und bemühen sich, ihr Leben vom Evangelium her zu gestalten, auch in der tätigen Nächstenliebe.

An den Marienfesten und am Fest des heiligen Josef beteiligen sie sich an der Gestaltung der Gottesdienste in der Pfarrkirche. Sie nehmen an den Prozessionen teil und feiern dreimal im Jahr zusammen mit ihrem Präses Dekan Albert Pixner einen Gottesdienst in der Kirche zum Heiligen Geist am Hartmannsheim.

Anton Mahlknecht

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Meisterverein Brixen 1891

Der Meisterverein zählt zu den ältesten Vereinigungen der Stadt Brixen, gegründet im Jahre 1891. Zu den statutarischen Pflichten des Vereins zählen soziale Aufgaben wie die Unterstützung seiner Mitglieder und die Nachwuchsförderung, aber auch die Pflege der Geselligkeit innerhalb des Handwerkstandes. Gleichzeitig zeigt der Verein aber auch, dass er der Tradition eines christlichen Handwerks verpflichtet ist.

Alljährlich wird eine Messe für die verstorbenen Vereinsmitglieder gelesen und aktiv an der Fronleichnams-Prozession teilgenommen. Die Anerkennung der ältesten noch lebenden Handwerkmeister wird jeweils um die Weihnachtszeit durch einen Besuch der Vorstandes des Vereins mit Überreichung einer kleinen Aufmerksamkeit zum Ausdruck gebracht. Jedes Jahr wird ein Ausflug gemacht. Traditionsreich ist auch die alljährliche Wallfahrt nach Freienbühel und das Törggelen im Herbst.

Familienchor

Der Familienchor ist ein wertvoller Bestandteil der Pfarrei St. Michael Brixen; er leistet einen wichtigen Beitrag für eine kinderfreundliche Gestaltung der Gottesdienste.

Die Proben sind mittwochs um 19.30 im Pfarrheim und vor den Gottesdiensten.

Der Chor wird im Moment von André Terza geleitet.

Neue Mitglieder werden gesucht:

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Schaukasten-Gruppe

Der Schaukasten ist ein Aushängeschild der Pfarrei. Es werden nicht nur aktuelle Feiern und Feste beworben, der Schaukasten will auch Impulse zum Nachdenken geben. Die Pfarrei Brixen hat mehrere Schaukästen.

Im Alten Friedhof, zwischen Pfarrkirche und Dom, wird der Schaukasten von einem Team von zehn Frauen unter der Leitung von Rita Weger-Fellin gestaltet, die sich regelmäßig für die Planung und  den Austausch von Ideen treffen. Besonders interessant sind die Schaukästen zu Allerheiligen mit den Fotos der Verstorbenen und der Schaukasten im Februar anlässlich des Tages des Lebens mit den Fotos der Neugetauften. In der Adventzeit wird im Schaukasten eine Krippe ausgestellt, die Herr Josef Mayr, extra dafür errichtet hat. Seit seinem Ableben wird sie von seiner Frau Hilde mit Familie gestaltet.

Bei der Besinnungsinsel im Rosslauf wurde der große Schaukasten mit viel Kreativität von Frau Josefa Bertoldi gestaltet, seit Anfang 2016 übernahmen Edith Firler und Marianne Denicolò, mit Hilfe einiger Freiwilligen, diese Aufgabe. An den Aushängetafeln findet man immer den aktuellen Pfarrbrief, aber auch Veranstaltungen der Pfarrei werden hier beworben.

Weitere Schaukästen befinden sich am Haupt- und Nordportal der Pfarrkirche; sie werden von Annemarie Kiebacher und Lucia Franzelli gestaltet.

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Kommunionhelfer

Beim Bau des Domes in Freiburg wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt:

  • Der erste antwortete: „Ich behaue Steine.“

  • Der zweite entgegnete: „Ich verdiene Geld.“

  • Der dritte überlegte und sagte: „Ich baue am Dom.“

 Solche Antworten könnte auch ein/e Kommunionhelfer/in geben:

  • Ich teile die Kommunion aus.“

  • Ich tue, was der Pfarrer von mir wünscht.“

  • Ich reiche im Brot Christus unser Licht.“

Der Dienst der Kommunionhelfer/innen ist eng verbunden mit der Feier der Eucharistie. Gerade die Feier der Eucharistie ist höchster Ausdruck dessen, was Kirche ist: das Volk Gottes, das zusammengerufen ist und in dessen Mitte der Herr des Lebens selber gegenwärtig ist im Gedächtnis seines Leidens und Sterbens und seiner Auferstehung.

Die Austeilung der Kommunion ist zwar erste und ursprüngliche Aufgabe des Priesters. Beim Austeilen der Eucharistie sind aber seit Alters her immer auch zusätzliche Helfer eingesetzt worden.

In der Urkirche war es Brauch, den Gläubigen (Laien) das eucharistische Brot mitzugeben, damit sie an eucharistiefreien Tagen den Leib Christi selbst empfangen oder auch zu den Kranken und Gefangenen bringen konnten.

Später allerdings waren nur Priester und Diakone die ordentlichen Spender der Eucharistie.

Das 2. Vatikanische Konzil hat den häufigen Kommunionempfang wieder empfohlen. Da die Zahl der Priester stetig abnahm, war es naheliegend, an Laien zu denken, die die Kommunion austeilen.

Im Schreiben ,,Immense Caritatis“ (29.01.1973) wurde der Dienst der Kommunionhelfer/innen endgültig eingeführt, obwohl es schon vorher Kommunionhelfer/innen gab.

1987 wurde bestätigt, dass die Kommunionhelfer/innen einen außerordentlichen Dienst ausüben.

Aufgaben der Kommunionhelfer/innen:

  • Der Dienst im Rahmen der Eucharistiefeier. Dieser Dienst ist der, der am häufigsten ausgeübt wird.
  • Der Dienst in der Alten- und Krankenseelsorge: Es ist sehr sinnvoll, den Kranken regelmäßig die Kommunion zu bringen. Bereits Justinus berichtet um die Mitte des 2. Jh., dass das heilige Brot den abwesenden Mitgliedern der Gemeinde gebracht wurde.

  • Der Dienst bei eucharistischen Andachten: Findet eine eucharistischen Andacht ohne Priester oder Diakon unter der Leitung eines Laien statt, kann ein/e beauftragte/r Kommunionhelfer/in die Aussetzung und Einsetzung des Allerheiligsten vornehmen. Der eucharistische Segen entfällt allerdings.

  • Der Dienst bei Fronleichnamsprozessionen: Wenn ein älterer Priester nicht in der Lage ist, die Monstranz den ganzen Prozessionsweg selbst zu tragen und auch kein Diakon anwesend ist, dann kann ein/e Kommunionhelfer/in herangezogen werden, die Monstranz zu tragen.

  • Auflegen der Asche am Aschermittwoch: Kommunionhelfer/innen können beim Auflegen der bereits gesegneten Asche am Aschermittwoch mithelfen.

In der Pfarrei St. Michael in Brixen üben ungefähr 20 bis 25 Kommunionhelfer/innen den Dienst aus.