Pfarrcaritas

1990 wurde auf Drängen des Vinzenzvereins die Pfarrcaritas Brixen gegründet. Sie sollte sich vor allem der Probleme von Nicht-EU-Bürgern annehmen und den Vinzenzverein bei seinem sozialen Engagement unterstützen.

Ein wichtiges Anliegen des Vinzenzvereins und der Pfarrcaritas war die Einrichtung einer Kleiderkammer mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Ein geeigneter Ort fand sich in der Parterrewohnung im alten Kolpinghaus. Benannt wurde die Kleiderkammer nach Joseph Mayr-Nusser.

Die Kleiderkammer wird derzeit von sieben ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vinzenzvereins (Mathilde Neuwirth, Anna Senoner, Ignaz Pflanzer, Elisabeth Pflanzer) und der Pfarrcaritas (Ferdigg Anna, Martha Franzelin, Überbacher Elisabeth) geführt. Diese sortieren und ordnen die erhaltenen Kleidungsstücke und verteilen sie jeden Montag von 14 – 16 Uhr und donnerstags von 10 – 11 Uhr. Täglich können saubere, gut erhaltene Kleider, Schuhe und Taschen, Decken, Haushaltstextilien wie Handtücher, Tisch- und Bettwäsche abgegeben werden. Unterstützt wird die Kleiderkammer auch durch Spenden einiger Geschäftsleute.

Die Kleiderkammer wurde von Anfang an von vielen Hilfsbedürftigen in Anspruch genommen. Vor allem Menschen aus Nicht-EU-Staaten leben häufig in schwierigen Verhältnissen. Wenn das Geld für teure Schuhe, eine warme Windjacke oder Decke nicht mehr reicht, können die Mitarbeiter der Kleiderkammer rasch und unbürokratisch helfen. Aufgesucht wird die Kleiderkammer aber auch von einheimischen, kinderreichen Familien und Personen, die aus verschiedensten Gründen in soziale Not geraten sind und von keinem familiären Netz mehr aufgefangen werden. Diesen Menschen kann mit sauberer Wäsche und warmer Kleidung ,Schlafsäcken und Decken der Alltag etwas erleichtert werden.

Angegliedert an die Kleiderkammer im Kolpinghaus ist auch die Dienststelle des Vinzenzvereins und der Pfarrcaritas, eine Anlaufstelle für Notleidende. Ada Fortarell hilft im Auftrag der Pfarrcaritas v.a. Arbeit und Wohnungen für Hilfesuchende zu vermitteln (Beratungsdienst: Mittwoch von 10.00 -11.00 Uhr) .

Seit 1998 organisiert die Pfarrcaritas in Zusammenarbeit mit den Eine-Welt-Gruppen von Brixen auch den Suppensonntag. Mit dem Erlös werden Projekte in den Entwicklungsländern unterstützt.

Elisabeth Überbacher

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Marianische Frauenkongregation

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Die Marianische Frauenkongregation besteht seit dem Jahre 1913.
Zur Zeit zählt diese Gemeinschaft ca. 400 Mitglieder.
Im Mittelpunkt stehen die Marienverehrung und die Vertiefung des Glaubens.
Tätigkeiten:

  • monatliche Gottesdienste und Gebetszeiten
  • Mitgestaltung von Maiandachten und Kreuzwegandachten
  • Mitgestaltung von Begräbnissen verstorbener Mitglieder
  • Teilnahme an kirchlichen Prozessionen in der Pfarrei mit der Kongregationsfahne
  • Wallfahrten
  • Ausflüge und Lehrfahrten
  • Exerzitien
  • Organisation geistlicher Vorträge
  • Krankenbesuche
  • Geburtstagsbesuche älterer Mitglieder
  • Mitteilungsbrief an die Mitglieder
  • Osterkerzenaktion
  • Adventkranzaktion
  • Gestaltung des Blumenkreuzes zu Allerseelen im Alten Friedhof
  • Gestaltung der „Halleluja“-Schrift zu Ostern im Alten Friedhof
  • eigener Frauenchor, welcher die Gottesdienste und andere Feiern mitgestaltet und verschönert
  • weitere verschiedene Veranstaltungen

Der Erlös aus allen Aktionen der Marianischen Frauenkongregation fließt wohltätigen Zwecken zu.

Kontakt: Antonia Fink, Tel.:3396438240, E-Mail: antonia-fink[at]hotmail.com

Marianische Männerkongregation

Die Marianische Männerkongregation wurde im Jahre 1891 vom damaligen Fürstbischof Simon Aichner ins Leben gerufen. Die ca. 100 Mitglieder pflegen die Marienverehrung und bemühen sich, ihr Leben vom Evangelium her zu gestalten, auch in der tätigen Nächstenliebe.

An den Marienfesten und am Fest des heiligen Josef beteiligen sie sich an der Gestaltung der Gottesdienste in der Pfarrkirche. Sie nehmen an den Prozessionen teil und feiern dreimal im Jahr zusammen mit ihrem Präses Dekan Albert Pixner einen Gottesdienst in der Kirche zum Heiligen Geist am Hartmannsheim.

Anton Mahlknecht

Meisterverein Brixen 1891

Der Meisterverein zählt zu den ältesten Vereinigungen der Stadt Brixen, gegründet im Jahre 1891. Zu den statutarischen Pflichten des Vereins zählen soziale Aufgaben wie die Unterstützung seiner Mitglieder und die Nachwuchsförderung, aber auch die Pflege der Geselligkeit innerhalb des Handwerkstandes. Gleichzeitig zeigt der Verein aber auch, dass er der Tradition eines christlichen Handwerks verpflichtet ist.

Alljährlich wird eine Messe für die verstorbenen Vereinsmitglieder gelesen und aktiv an der Fronleichnams-Prozession teilgenommen. Die Anerkennung der ältesten noch lebenden Handwerkmeister wird jeweils um die Weihnachtszeit durch einen Besuch der Vorstandes des Vereins mit Überreichung einer kleinen Aufmerksamkeit zum Ausdruck gebracht. Jedes Jahr wird ein Ausflug gemacht. Traditionsreich ist auch die alljährliche Wallfahrt nach Freienbühel und das Törggelen im Herbst.

Familienchor

Der Familienchor ist ein wertvoller Bestandteil der Pfarrei St. Michael Brixen; er leistet einen wichtigen Beitrag für eine kinderfreundliche Gestaltung der Gottesdienste.

Die Proben sind mittwochs um 19.30 im Pfarrheim und vor den Gottesdiensten.

Der Chor wird im Moment von André Terza geleitet.

Neue Mitglieder werden gesucht:

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